
BASF stellt erstmalig Ökoeffizienz-Analyse für Maisanbau vor
- Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft steht im Mittelpunkt eines internationalen Agro-Presse-Symposiums in Chicago
- Weiterentwicklung der Ökoeffizienz-Analyse angekündigt, um Auswirkungen auf Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit darzustellen
Wie erreicht man Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft? Diese Frage steht im Fokus eines Agro-Presse-Symposiums, bei dem Experten verschiedener Branchen vom 8. bis zum 10. Juni in Chicago zusammenkommen.
Während des Treffens stellt die BASF auch eines ihrer wichtigsten Werkzeuge zur Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie vor: Die Ökoeffizienz-Analyse ist eine von der BASF entwickelte Methode zur Messung von Nachhaltigkeit von Produkten und Produktionsprozessen. Darüber hinaus gibt die BASF ein umfangreiches Projekt bekannt, mit dem für die Landwirtschaft wichtige Elemente wie Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit oder soziale Faktoren in ihrer Ökoeffizienz-Analyse abgebildet werden. Dazu wird das Unternehmen mit renommierten Partnern wie der Technischen Universität München und ADAS, einem Unternehmen für landwirtschaftliche Entwicklung und Umweltberatung mit Sitz in England, zusammenarbeiten.
Mit der Ökoeffizienz-Analyse können die wirtschaftlichen und umweltrelevanten Eigenschaften von Produkten und Prozessen verglichen werden. Das Besondere dieser Methode: betrachtet wird immer der gesamte Lebensweg eines Produktes, also von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung.
Höhere Ernteerträge verbessern die Nachhaltigkeit

Erstmalig hat die BASF nun eine Ökoeffizienz-Analyse für eine große landwirtschaftliche Rohstoffkultur erstellt: Mais ist als Kulturpflanze für die Landwirte und die Nahrungsmittelversorgung von zentraler Bedeutung. Markus Heldt, Leiter des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF, präsentiert das Ergebnis: „Wir haben die Produktion von Mais mit und ohne die Anwendung unseres Fungizids Headline® untersucht. Die Landwirte erzielen mit Headline höhere Erträge, das ist in diesem Fall der wichtigste Faktor. Außerdem sparen sie Kosten und verbrauchen weniger Energie und Ressourcen. Das heißt, Mais-Bauern verdienen mehr mit Headline und sie wirtschaften zugleich nachhaltiger.“
Auch für Dr. Peter Eckes, Geschäftsführer der BASF Plant Science, ist höherer Ertrag bedeutend für verbesserte Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: „Daher prüfen wir die genetischen Eigenschaften von Pflanzen sehr genau: Wir untersuchen nicht nur die äußerlich sichtbaren Merkmale, sondern auch, welches Gen für welche Funktion in der Pflanze verantwortlich ist. Indem wir dann die besten Gene nutzen, können wir Erträge maximal steigern und so die Landwirte unterstützen. Das hat auch Vorteile für die Umwelt, denn dadurch benötigt man keine zusätzliche Fläche für höhere Erträge. “
Themen entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette
Darüber hinaus erhalten Medienvertreter die Möglichkeit, in Podiumsdiskussionen mit Experten Landwirtschaftsthemen wie Verbraucherschutz, Lebensmittelerzeugung und Wirtschaftlichkeit zu erörtern. Zu den Vortragenden zählt auch der international renommierte Autor Roger Thurow, der sich eingehend mit der Frage nach der Bekämpfung des Hungers in der Welt beschäftigt hat.
weitere Infotmationen: www.basf.com | www.basf.com/oekoeffizienz
